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„Er hat keine Barça-DNA“ – Darum haben die Katalanen Haaland nicht verpflichtet

Erling Haaland
Foto: Lars Baron/Getty Images

Es ist ein offenes Geheimnis, dass der FC Barcelona 2019 die Gelegenheit hatte Erling Haaland zu verpflichten. Die Katalanen lehnten damals jedoch einen Transfer ab, mit der Begründung, dass der Norweger nicht die nötige „Barca-DNA“ hätte.

Der ehemalige Sportdirektor Javier Bordas hat mit seinem Interview mit der „Mundo Deportivo“ in den vergangenen Tagen für viel Aufsehen beim FC Barcelona gesorgt. Unter anderem enthüllte dieser, dass die Barca sich 2017 gegen Kylian Mbappe und für Ousmane Dembele entschieden hätten. Laut Bordas hatten die Katalanen auch freiwillig die Chancen verstreichen lassen, um Erling Haaland zu verpflichten.

Boateng statt Haaland


Eigenen Aussagen zufolge hat Bordas Haaland Ende 2018 bereits Barca-intern ins Spiel gebracht. Die Führungsriege hätte sich damals jedoch gegen eine Verpflichtung ausgesprochen: „Warum wurde Haaland nicht unterzeichnet? Weil man mir gesagt hat, dass er kein Spieler mit Barça-DNA ist“. Kurioserweise hat sich Barca damals gegen Haaland und für Kevin-Prince Boateng entschieden, so Bordas.

Neben Haaland machte sich Bordas auch für Dani Olmo oder Ferran Torres stark, ohne Erfolg: “ Ich verstehe, dass Bartomeu auf den technischen Sekretär achtet, aber die Wahrheit ist, dass wird diese Spieler hätten verpflichten können“.