La Liga

Neue Gehaltsobergrenze: Barca muss rd. 300 Mio. Euro einsparen

Lionel Messi
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Die spanische La Liga hat am Dienstag die neuen Gehaltsobergrenzen für die laufende Saison offiziell bekannt gegeben. Wie bereits im Vorfeld erwartet wurde, muss der FC Barcelona knapp 300 Mio. Euro an Gehältern in dieser Saison einsparen.

In den vergangenen Wochen gab es zahlreiche Diskussionen und Gerüchte über die neuen Gehaltsobergrenzen in der spanischen Liga Liga. Am heutigen Dienstag hat die Liga nun die finalen Zahlen bekannt gegeben. Vor allem die großen Klubs müssen sich auf massive Einsparungen einlassen, allen voran der FC Barcelona.

Barca muss sparen

Liga-Präsident Javier Tebas hatte zuletzt bereits betont, dass alle Vereine ihren Beitrag dazu leisten müssen, dass die spanische Liga keinen Totalschaden durch die anhaltende Coronavirus-Pandemie erleidet.

Konkret geht es Tebas darum die Gehaltskosten der Klubs in den Griff zu bekommen. Um dieses Ziel zu erreichen, hat man für jeden Klub entsprechende Gehaltsobergrenzen eingeführt. Diese gab es bereits in der Vorsaison und wurden für die neue Spielzeit nochmals angepasst.

Der FC Barcelona darf in der laufenden Saison 2020/21 nicht mehr 382,7 Mio. Euro für seine Gehälter ausgeben, dies sind 288,3 Mio. Euro weniger als noch im Vorjahr (671 Mio. Euro). Damit hat die Blaugrana die größte Kürzung hinnehmen müssen. Real Madrid hingegen muss „nur“ 172,5 Mio. Euro einsparen und kommt auf eine Obergrenze von 486,5 Mio. Euro. Bei Atletico ging es von 384,5 Mio. Euro auf 252,7 Mio. Euro (-131,8 Mio. Euro)