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Depay, Alaba & Di Maria – Mit diesen ablösefreien Stars beschäftigt sich Barca

David Alaba
Foto: Friedemann Vogel - Pool/Getty Images

Mit einem Schuldenberg in Höhe von rd. 500 Mio. Euro kann sich der FC Barcelona in absehbarer Zeit keine teuren Top-Stars mehr leisten. Dennoch forcieren die Katalanen einen personellen Umbruch kommenden Sommer. Wir zeigen euch, welche ablösefreien Stars derzeit bei der Blaugrana gehandelt werden.

Zahlreiche Top-Stars sind kommenden Sommer ablösefrei zu haben, viele Spieler davon stehen auch beim FC Barcelona auf dem Wunschzettel. Nachfolgend gehen wir auf den fünf interessantesten Kandidaten ein und geben eine entsprechende Abschätzung ab.

Memphis Depay

Der Name Memphis Depay kursiert schon seit mehreren Monaten im Camp Nou. Der Niederländer stand vergangenen Sommer kurz vor einem Wechsel zu Barca, der Deal scheiterte am Ende jedoch an den finanziellen Rahmenbedingungen, allen voran an den Ablöse-Forderungen von Olympique Lyon.

Memphis Depay
Foto: MIGUEL MEDINA/AFP via Getty Images

Gerüchten zufolge soll sich Barca mit dem 25-jährigen Offensivspieler bereits auf einen Wechsel im Sommer 2021 verständigt haben. Zumal Depay als Wunschspieler von Trainer Ronald Koeman gilt.

Unsere Einschätzung: Barca ist im Depay-Poker ganz klar in der Pole Position. Zuletzt wurde sogar ein Wechsel im Winter ins Spiel gebracht. Sollte Lyon sich auf einen niedrigen einstelligen Mio.-Betrag einlassen, ist dies nicht ausgeschlossen. Spätestens im Sommer wird der Oranje-Star jedoch im Barca-Trikot auflaufen.

David Alaba

David Alaba wird schon seit Jahren mit Barca in Verbindung gebracht. Der 28-jährige Österreicher scheint sich, im Rahmen der geplatzten Vertragsverlängerung, mit den Verantwortlichen in München überworfen zu haben und sucht eine neue Herausforderung. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge möchte der Defensiv-Allrounder entweder zu Real oder Barca. Das Problem: Die Katalanen sind nicht in der Lage die Gehaltsvorstellung von Alaba zu erfüllen. Demnach fordert dieser ein Gehalt von rd. 20 Mio. Euro pro Jahr.

Unsere Einschätzung: Alaba ist sicherlich ein Wunschkandidat von Barcelona, derzeit jedoch nicht finanzierbar. Ein Wechsel kommt nur in Frage, sollte der österreichische Nationalspieler bereit sein deutlich finanzielle Einbußen hinzunehmen.

Georginio Wijnaldum

Neben Depay war Georginio Wijnaldum vergangenen Sommer sicherlich der „heißeste Kandidat“ für einen Wechsel zum FC Barcelona. Der Niederländer muss nach der Verpflichtung von Thiago um seinen Stammplatz beim FC Liverpool kämpfen.

Ähnlich wie bei Depay, ist Wijnaldum ein Wunschspieler von Koeman. Mit 30 Jahren ist der Niederländer jedoch nicht unbedingt ein langfristiges Versprechen für die Zukunft.

Unsere Einschätzung: Barca ist nach wie vor im Rennen um Wijnaldum und hat mit dessen Landsmann Koeman sicherlich gute Aussichten. Dennoch ist es vollkommen offen, ob der Mittelfeldspieler in der neuen Saison im Camp Nou aufläuft.

Eric Garcia

Eric Garcia
Foto: Martin Rickett – Pool/Getty Images

Das Barca-Eigengewächs steht, Gerüchten zufolge, unmittelbar vor einer Rückkehr zur Blaugrana. Ein Wechsel im Winter wäre aus Sicht der Katalanen wünschenswert, doch ManCity fordert knapp 15 Mio. Euro, zu viel für einen Spieler der im Sommer ablösefrei zu haben ist. Auch mit Garcia soll sich Barcelona bereits auf einen Sommer-Transfer verständigt haben.

Unsere Einschätzung: Viele spricht dafür, dass Garcia nach drei Jahren zurück nach Barcelona wechselt. Die Verantwortlichen trauen dem 19-jährigen zu eine neue Ära in der Innenverteidigung zu prägen.

Angel di Maria

Es ist ein offenes Geheimnis, dass Barca 2017 an di Maria dran war. Der Offensivspieler entschied sich damals jedoch für Paris. Mit 32 Jahren ist di Maria sicherlich kein Spieler für die Zukunft, dennoch könnte er gemeinsam mit seinem Freund Lionel Messi die Wettbewerbsfähigkeit von Barca in der Champions League auf Anhieb verbessern.

Unsere Einschätzung: Nach Real, Manchester United und Paris Saint-Germain gibt es wenige Top-Klubs die di Maria noch reizen. Barca gehört jedoch sicherlich dazu. Ähnlich wie bei Alaba stellt sich jedoch die Frage, inwiefern der Messi-Buddy bereit ist finanziell zurück zu stecken.