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Rousaud stellt klar: „Ohne Gehaltsverzicht können wir mit Messi nicht verlängern“

Lionel Messi
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Die sportliche Zukunft von Lionel Messi beim FC Barcelona ist nach wie vor offen. Gerüchten zufolge möchte der 33-jährige Argentinier zunächst die Präsidentschaftswahlen abwarten, bevor er mit dem Verein über eine mögliche Vertragsverlängerung spricht. Vize-Präsident Emili Rousaud hat nun jedoch betont, dass es ohne ein finanzielles Entgegenkommen von Messi zu keiner Verlängerung kommen wird.

Lionel Messi ist und bleibt das wichtigste Thema im aktuellen Präsidentschaftswahlkampf beim FC Barcelona. Alle Kandidaten haben zuletzt betont, dass ihre erste Amtshandlung darin bestehen wird Messi von einem Verbleib am Camp Nou zu überzeugen. Mit Blick auf die aktuelle sportliche und finanzielle Situation ist dies alles andere als ein leichtes Unterfangen. Vor allem letzteres könnte am Ende zu einem Dealbreaker werden.

Nimmt Messi für Barca Gehaltseinbußen in Kauf?

Laut dem Wirtschaftsmagazin Forbes gehört Messi mit einem Jahresgehalt von 92 Mio. US-Dollar zu den bestbezahltesten Sportlern der Welt. Ob dies jedoch bei einer Vertragsverlängerung bei Barca so bleiben wird ist offen.

Präsidentschafts-Kandidat Emili Rousaud machte gegenüber „Radio Catalunya“ deutlich, dass der 33-jährige deutliche Gehaltseinbußen hinnehmen muss, sollte er weiterhin für Barca spielen wollen: „Wenn Leo nicht auf einen Teil seines Gehalts verzichtet, werden wir seinen Vertrag nicht verlängern können“.

Besonders pikant: Rousaud ist nicht nur ein externer Anwärter auf das Amt, sondern derzeit Vize-Präsident beim FC Barcelona und kann die aktuelle finanzielle Lage sehr gut einschätzen.

Die Katalanen haben rd. 500 Mio. Euro Schulden angehäuft und geraten durch die anhaltenden Coronavirus-Pandemie zunehmend unter Druck. Zudem hat die spanische La Liga zuletzt die Gehaltsobergrenze für Barca um knapp 300 Mio. Euro herabgesetzt, was eine Messi-Verlängerung nochmals erschwert.